Nachdem wir einige Zeit keinen gemeinsamen Ausflug mehr gemacht hatten, trafen wir uns am 10. Oktober zum Chorausflug. Eberhard hatte sich bereit erklärt, diesen zu organisieren – und das hat er mit Bravour gemeistert. Wir fuhren mit dem Zug nach Neckargemünd, wo er uns empfing und wir uns auf den Weg nach Neckarsteinach machten. Schon auf diesem Weg erfuhren wir sehr viel Interessantes, zum Beispiel über den ehemaligen Landgasthof „Die Rainbach“ oder was Walter Teltschik mit Joseph von Eichendorff zu tun hatte. Auch lernten wir einiges über die Geschichte der Burg Schadeck, der Vorder- Mittel- und Hinterburg. Im hessischen Neckarsteinach angekommen begaben wir uns auf einen Stadtrundgang, lernten, was eine Lauer ist und bekamen eine ganz wunderbare Führung mit vielen interessanten und lustigen Details. Dass das alte Rathaus beim Ausräuchern eines Wespennestes abgebrannt war und neu erbaut werden musste, wusste keiner von uns. Wir besuchten die evangelische Kirche und es wusste ebenfalls niemand, dass es dort einen versteckten Balkon oberhalb des Altars gab. Wir liefen an Resten der Stadtmauer vorbei und an der Rindenscheuer, in der die Rinden der Eichen getrocknet wurden, die für das Gerberhandwerk benötigt wurden. Hunger bekamen wir bei der Beschreibung des leckeren Essens, das man in der ehemaligen Jugendherberge, der Gaststätte „Zum Ambtman“ bekommt (da müssen wir unbedingt auch nochmals hin). Wir machten Halt am Schifferbrunnen und noch an unglaublich vielen anderen Stationen und waren erstaunt, wie hoch das Hochwasser hier schon gewesen war. Nach intensiven 4 Stunden gingen wir noch in die Schwanenstube essen, danach brachte uns der Zug alle wieder gutgelaunt nach Walldorf zurück.
Danke an Eberhard für diesen wunderschönen Ausflug!

